Unternehmensnachfolge: bdp aktuell 49 | Februar 2009

Der Zeitpunkt muss gut überlegt sein

bdp zeigt, dass Unternehmensverkäufe auch in der aktuellen Situation erfolgreich durchgeführt werden können

Die Wirtschaftskrise hat auch ihre Auswirkungen auf den Markt der Unternehmensverkäufe (M&A) und der Unternehmensnachfolge: In den Monaten November und Dezember 2008 fielen die M&A-Aktivitäten auf ein 12-Monats-Tief. Grundsätzlich ist festzustellen, dass Investoren zurzeit zurückhaltend sind und wie viele andere Unternehmer zunächst einmal abwarten, wie sich die wirtschaftliche Situation entwickelt. Man muss daher zurzeit genau prüfen, ob man das Vorhaben, sein Unternehmen zu veräußern, jetzt durchführt oder aber noch abwartet.

Pauschale Empfehlungen können hier nicht gegeben werden, es kommt immer sehr auf den individuellen Einzelfall an. Manchmal kann es sogar außerordentlich vorteilhaft sein, gerade jetzt den Unternehmensverkauf durchzuführen, weil der Investor vermeintlich sehr preiswert kauft, aber letztendlich immer noch die (guten) Zahlen 2008 und 2007 bei den Verhandlungen dominieren. Wenn das Jahr 2009 erst einmal in das 2. oder gar 3. Quartal eingetreten ist und somit diverse Monate mit schlechten Unternehmenszahlen vorliegen, kann ein Verkauf sogar problematischer sein.

bdp verfügt hier seit 17 Jahren über eine ausgewiesene Expertise als Berater der Verkäufer und hilft, die individuelle Ausgangssituation zu analysieren und den Prozess professionell zu gestalten. Unser jüngstes Beispiel zeigt, dass ein Unternehmensverkauf auch jetzt außerordentlich erfolgreich durchgeführt und abgewickelt werden kann. Bei Mercedes Druck hat bdp das Gesamtprojekt geführt, welches neben der Investorenauswahl die Unternehmensbewertung, die Verhandlungs- und Vertragsbegleitung für die Verkäufer umfasste.